Um ins Guinness-Buch zu kommen umschwommen zwei deutsche Rettungs-schwimmer die Ferieninsel Mallorca.
Die beiden Extrem-Sportler aus Berlin und aus Halle haben erfolgreich die Insel Mallorca umschwommen und den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Sieben Tage benötigten Lutz Heimann (30) und Lars Görny (33) um eine Strecke von 330 Kilometern zurückzulegen.
Begleitet wurden die beiden Schwimmer von einer 25-köpfigen Crew auf zwei Katamaranbooten. Das Unternehmen wurde von Sponsoren die insgesamt 130 000,- Euro aufbrachten finaziert.
Start und Ziel war der Strand von Paguera. Als Erster sprang Lutz Heimann ins Wasser. Er legte in der ersten Stunde 4,3 Kilometer zurück und wurde dann von dem Berliner Görny abgelöst. Jeder der beiden hielt sich rund 7 Stunden täglich von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr im Wasser auf.
Bis vor kurzem gehörten die Männer der Deutschen Nationalmannschaft der Rettungsschwimmer an. Für die Umrundung waren sechs Tagen geplant, es dauerte am Ende einen Tag länger. Nur wenige Stunden, nachdem sich die beiden gestertet waren, war kam kräftig Wind auf. Bei Windstärken zwischen 6 und 8 und meterhohen Wellen drohte schon die zweite Etappe am Montag vor dem Hafen von Sollere zu scheitern. Auch einem Quallenteppich mussten Sie umschwimmen um den gefährlichen Nesseltierchen auszuweichen. Sie schafften es aber die verlorene Zeit in den daruffolgenden Tagen wieder aufzuholen.
Über 1000 Strandbesucher umjubelt die beiden Rettungsschwimmer als sie nach Ihrem spektakuleren Schwimm-Maraton ins Ziel kamen.
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