Für die Tapasfreunde eine echte Gelegenheit die neusten Kreationen in Sachen Tapas dem Gaumen zuzuführen. Hier lohnt sie ein Bummel durch Palma. Insgesamt bieten 40 Restaurants Ihre neusten Spezialitäten kleiner Häppchen zum Thema Tapas an. 50 Prozent der Plätze in den Restaurants werden für die Tapas-Gäste reserviert sein.
Das besondere diesmal bei der Tapasmesse: Die Restaurants bieten Getränke im Kleinformat an, so das man schneller in das nächste Restaurant wechseln kann.
Spanien bietet eine enorm große Auswahl an Tapas und die meisten kann man in Madrid finden. Diese Kleingerichte sind in Spanien nicht mehr wegzudenken. Tapas sind Vorspeisen - entremeses - und viele Spanier widmen den ganzen Abend solchen Vorgerichten und verzichten auf das Nachtmahl. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und manche Bars bieten bis zu 30 verschiedene Arten und mehr, eine nicht ungewöhnliche Anzahl.
Der Ursprung der Tapas ist vermutlich ein Vermächtnis der Muselmanen. Wer Marokko und andere islamische Länder bereist, wird diese These beim Besuch eines der vielen arabischen Restaurants bestätigt finden. Dort bekommt man als erstes eine Anzahl kleiner Häppchen als Kostproben serviert.
Aber auch mit den Kutschern, die früher die Routen in der Provinz Malaga befuhren, wird die Tapa in Verbindung gebracht. Bei Zwischenstopps der Fuhrleute an bestimmten Haltestationen, an denen sich Mensch und Tier erfrischten, wurde viel erzählt und noch mehr getrunken. Das hatte oft fatale Folgen, was die Arbeit der Kutscher negativ beeinflusste. Dadurch wurde auch die Postzustellung in Mitleidenschaft gezogen. So musste ein königlicher Erlass für Ordnung sorgen. Demzufolge wurden alle Meseneros und Taberneros verpflichtet, kein Glas Wein mehr zu servieren, das nicht ein Deckelchen in Form eines Happens Essens hatte.
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