Diese Jahr wurden die Balearen von Quallen weitgehenst verschont. Inzwischen werden aber immer mehr Leuchtquallen an der Küste gesichtet und auch örtlich an den Strand gespült. Ein Kontakt mit den Quallen kann außerordentlich schmerzhaft sein. Daher hat diese Unterwasserschönheit auch ihren Namen bekommen, Pelagia noctiluca (lat. die Nachtleuchtende). Die mit bis zu 10.000 Nesselzellen besetzten Tentakeln der Qualle lösen bei Berührung augenblicklich starke, stechende Schmerzen aus und es bilden sich Quaddeln, die nur sehr langsam heilen.
Der obere Körper der Qualle hat einen Durchmesser von fast 20 Zentimetern und schimmert in Rot- und Lilatönen. Die Tentakeln werden bis zu zwei Meter lang, an ihnen sitzen die meisten der gefürchteten Nesselkapseln. Auch wenn sie an den Strand gespült wurden, sind die Nesselkapseln noch bis zu 24 Stunden lang gefährlich. Also liegenlassen und nicht berühren oder gar barfuss drauftreten. Bei großflächigem Kontakt mit den Tieren kann es sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen. 2007 gab es durch Leuchtquallen an den Stränden Kataloniens 22.000 Verletzte.