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0,0 promille auf spaniens strassen
0,0 Promille auf Spanies Strassen

Schon in den nächsten Monaten will das spanische Gesundheitsministerium die Alkoholgrenze für alle Verkehrsteilnehmer auf 0,0 Promille senken. So kann auch Restalkohol im Körper vom Restaurantbesuch vom Vorabend dann am nächsten Morgen die Fahrerlaubnis kosten. Hier befürchten Kritiker starke Einbußen im Bereich der Gastronomie.

Zur Zeit gibt es in Spanien drei Promillegrenzen:
- Otto-Normal-Fahrer (bis 0,5 Promille)
- Berufsfahrer (bis 0,3 Promille)
- Fahranfänger (bis 0,2 Promille)

Bei Überschreitung der jeweils zulässigen Höchstgrenze drohen Geldstrafen von 300 bis 600 Euro, der Führerschein kann je nach Schwere des Verstoßes – bis zu drei Monaten entzogen werden. Hinzu kommt dann noch das Punktesystem mit dem die Strafen noch verschärft werden. Bei Überschreitung des maximalen zulässigen Alkoholwertes werden gleich vier Punkte und bei 1 Promille sogar sechs Punkte abgezogen. Hier ist es anders als in Deutschland. Jeder Führerscheinbesitzer bekommt ein Guthaben von 12 Punkten und Fahranfänger nur 8 Punkte. Von diesen werden dann die Punkte substrahiert.

Schon nach dem Genuss von 0,15 Litern Rotwein, also einem Glas, erreicht eine 70 Kilo schwere Frau die Grenze von 0,5 Promille. Ein gleichschwerer Mann kann höchstens 0,3 Liter Bier trinken um unter der 0,3 Promillegrenze zu bleiben.
So kann man wenigstens noch zur Zeit ein Gläschen Wein oder ein kleines Bier trinken ohne sich gleich ein Taxi zu bestellen oder seinen Führerschein aufs Spiel zu setzen.

 



 

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